logotype

Kontakt

Anke Feierabend

Weststraße 8 E
29640 Schneverdingen

Telefon: 05193 - 8071734

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das TonFolgen-Projekt


Licht im Meer des Vergessens


Interaktiver Musikunterricht
 
für Menschen mit Demenz

 

 

Menschen mit Demenz sterben nicht,

sie verschwinden einfach.

Dr. Jan Woijnar

 

Das TonFolgen-Projekt wirkt dem auf kreative
und wirksame Weise entgegen.

 

Vorgeschichte

2009 übernahm ich die ungewöhnliche Aufgabe, eine demenzkranke Frau auf der Geige zu unterrichten. Eigentlich galt es als erwiesen, dass die Fähigkeit, ein Instrument zu spielen, bei Demenz verloren geht. Doch ich entwickelte eine musikalische Unterrichtsmethode, die das eindeutig widerlegt. Inzwischen ist die Anke Feierabend-Methode® so erfolgreich, dass auch Wissenschaftler aufhorchen und die Presse darüber berichtet.

Alle sagten:" Das geht nicht!"
Dann kam einer,
der wusste das nicht
und hat's einfach gemacht.

unbekannt



Wachsende gesellschaftliche Herausforderung

Allein in Deutschland leben zur Zeit 1,5 Millionen Menschen mit Demenz. Die Zahl der Kranken nimmt dramatisch zu. Die Krankheit der Vergessens nimmt den Menschen nicht nur ihre Erinnerungen, sondern damit einhergehend auch ihre Identität. Betroffene und ihre Angehörigen leben in einem extrem leidvollen Prozess.

Beim Musizieren nach der Anke Feierabend-Methode® (AFM) erleben meine Schüler:

- das wunderbare Gefühl, wieder jemand zu sein

- das Glücksgefühl, etwas zu können und sogar andere damit zu erfreuen

- die seltene Gelegenheit, aktiv die gemeinsame Zeit mitzugestalten

- Entspannung - dadurch sind sie viel ausgeglichener und weniger
  depressiv

- dass die Musik sie zu neuem Leben erweckt

Für die Familien eine große Erleichterung - die Lebensqualität aller Beteiligten steigt!

Darum entstand
das Folgen-Projekt

  Anfragen aus dem Unterricht erhalte ich aus ganz Deutschland. Doch außer mir beherrscht noch niemand meine Unterrichtsmethode, die sich grundlegend von normalem Musikunterricht unterscheidet. Es ist also dringend notwendig, andere Musiker in der AFM auszubilden, damit viele Kranke diese wertvolle Hilfe erhalten können. Darum sollen bundesweit Musiker, Musikpädagogen, Musiktherapeuten und Musikgeragogen dazu befähigt werden, den Unterricht anzubieten.

Das TonFolgen-Projekt hat die Umsetzung dieses Zieles im Fokus. Es ist innovativ und zukunftsweisend und wird durch die Arbeit des gemeinnützigen TonFolgen-Vereins für therapeutischen Musikunterricht unterstützt. Darüberhinaus wird es u. a. von der ARTIE (Regionales Netzwerk für Technologie, Innovation und Entwicklung), dem TZEW (Transferzentrum Elbe-Weser), der Wirtschaftsförderung verschiedener Landkreise und der Deutschen Stiftung für Demenzerkrankte gefördert.

Das TonFolgen-Projekt dient dem Gemeinwohl und bezieht folgende Interessengruppen mit ein:

1. zukünftige Schüler (insbesondere an Demenz erkrankte Menschen -
    auch ohne musikalische Vorbildung)
2. an der Weiterbildung interessierte Musiker, Musikpädagogen,
    Musiktherapeuten, Musikgeragogen und Musikstudenten
3. Bildungseinrichtungen, die ihren Zielgruppen Fort- und Weiterbildungen
    in diesem Bereich anbieten möchten
4. Menschen, die sich den Unterricht wünschen, falls sie eines Tages
    an Demenz erkranken
5. Wissenschaftler/Forscher/Universitäten/Forschungszentren, die an der
    Erforschung der AFM interessiert sind

Zielgruppen
des TonFolgen-Projektes

- für die Forschung die Kooperation mit

1.   Universitäten
2.   Forschungszentren/-einrichtungen
3.   Hochschulen
4.   Medical Schools
5.   Kliniken
6.   Krankenkassen
7.   Stiftungen

- für die Weiterbildung

1.   Musik-/Instrumentallehrer (private und an Musikschulen)
2.   Orchestermusiker
3.   Sänger
4.   Musiktherapeuten
5.   Musikgeragogen
6.   Musikstudenten
7.   Musikbegeisterte, empathische Menschen mit Musikpraxiserfahrung
8.   Musikschulen

- für die Akquise von Schülern

1.   Privatpersonen mit entsprechendem Bedarf
2.   Tagespflegeeinrichtungen für Demenzkranke
3.   Sozialstationen
4.   Beratungsstellen für Demenz
5.   Altenpflegeheime/Senioreneinrichtungen aller Art
6.   Therapiezentren
7.   Kliniken
8.   Alzheimer Gesellschaft u. a. (z. B. DGGPP)

- für Vorträge

1.   Fachtagungen/-Symposien
2.   Kongresse
3.   Universitäten und Forschungseinrichtungen
4.   Messen (z. B. Pflege-/Seniorenmessen)
5.   Musikhochschulen und Musikschulen
6.   Ausbildungsstätten für Musiktherapeuten
7.   Ausbildungsstätten für Musikgeragogen
8.   Berufsbildende Schulen (BBS)
9.   Demenz-Facheinrichtungen (z. B. Alzheimer-Therapie-Zentren)
10. Altenpflegeheime/Senioreneinrichtungen aller Art
11. Sozialstationen
12. Beratungsstellen für Demenz

 


 

2018  Anke Feierabend