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SUMMARY:SWR Nachtcafé zum Thema "Demenz - Leben, Lieben, Loslassen"
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SUMMARY:Seminar Prävention statt Resignation, Schneverdingen
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SUMMARY:Vortrag in der Tagespflege Heideblüte
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DESCRIPTION:Vortrag für pflegende Angehörige von Menschen mit und ohne Demenz\NVeranstaltuntsort:\NTagespflege HeideblüteFeldstraße 1, 29640 Schneverdingen\NReferentin: Anke Feierabend\NAnmeldung nicht erforderlichEintritt frei
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p><strong>Vortrag für pflegende Angehörige von Menschen mit und ohne Demenz</strong></p>\N<p><strong>Veranstaltuntsort:</strong></p>\N<p>Tagespflege Heideblüte<br />Feldstraße 1, 29640 Schneverdingen</p>\N<p>Referentin: Anke Feierabend</p>\N<p>Anmeldung nicht erforderlich<br />Eintritt frei</p>
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SUMMARY:Seminar Prävention statt Resignation, Schneverdingen
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DESCRIPTION:Tagesseminar "Prävention statt Resignation - So sorgen Sie gut für Ihr Gehirn"\NVeranstaltungsort: \NKulturhaus "Alte Schlachterei"Raum "Schneverdingen"Am Markt 229640 Schneverdingen\NAnmeldung und weitere Infos unter:\NTel.: +49 5193 8071734Mail: info@ankefeierabend.de\NDas Seminar ist kostenpflichtig.\N \N \N \N 
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p><strong>Tagesseminar "Prävention statt Resignation - So sorgen Sie gut für Ihr Gehirn"</strong></p>\N<p><strong><span style="background-color: #ffff00;">Veranstaltungsort: </span></strong></p>\N<p>Kulturhaus "Alte Schlachterei"<br />Raum "Schneverdingen"<br />Am Markt 2<br />29640 Schneverdingen</p>\N<p><strong>Anmeldung und weitere Infos unter:</strong></p>\N<p>Tel.: +49 5193 8071734<br />Mail: <a href="mailto:info@ankefeierabend.de">info@ankefeierabend.de</a></p>\N<p>Das Seminar ist kostenpflichtig.</p>\N<p>&nbsp;</p>\N<p>&nbsp;</p>\N<p>&nbsp;</p>\N<p>&nbsp;</p>
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SUMMARY:Konzert Peter-und-Paul-Kirche Schneverdingen
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DESCRIPTION:Kirchenkonzert mit der Schneverdinger Kantorei, Streichquartett, Bläsern und Soltisten\Nin der Peter-und Paul-Kirche SchneverdingenFriedenstraße 3, 29640 Schneverdingen\NProgramm\N\NJ. S. Bach: Kantate "Herz und Mund und Tat und Leben" BWV 147\NF. Ph. Telemann: Concerto in D TWV53:D2 \NJ. Pachelbel: "Singet dem Herrn ein neues Lied"  Psalm 98, 1-3.9\NJ. Haydn: "Die Himmel erzählen die Ehre Gottes" aus "Die Schöpfung"\NH. Schütz: 100. Psalm\N\NLeitung: Hiroko Tsutsui-Fitschen\NEintritt frei - um Spenden am Ausgang wird gebeten
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p><strong>Kirchenkonzert mit der Schneverdinger Kantorei, Streichquartett, Bläsern und Soltisten</strong></p>\N<p>in der Peter-und Paul-Kirche Schneverdingen<br />Friedenstraße 3, 29640 Schneverdingen</p>\N<p><strong>Programm</strong></p>\N<ul>\N<li>J. S. Bach: Kantate "Herz und Mund und Tat und Leben" BWV 147</li>\N<li>F. Ph. Telemann: Concerto in D TWV53:D2&nbsp;</li>\N<li>J. Pachelbel: "Singet dem Herrn ein neues Lied"&nbsp; Psalm 98, 1-3.9</li>\N<li>J. Haydn: "Die Himmel erzählen die Ehre Gottes" aus "Die Schöpfung"</li>\N<li>H. Schütz: 100. Psalm</li>\N</ul>\N<p>Leitung: Hiroko Tsutsui-Fitschen</p>\N<p>Eintritt frei - um Spenden am Ausgang wird gebeten</p>
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SUMMARY:Musikalischer Gottesdienst Kirche Neuenkirchen
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DESCRIPTION:Musikalischer Gottesdienst mit der Schneverdinger Kantorei, Streichquartett, Bläsern und Soltisten\Nin der  St. Bartholomäuskirche NeuenkirchenHauptstraße 8, 29643 Neuenkirchen\Nmit Auszügen aus diesem\NProgramm\N\NJ. S. Bach: Kantate "Herz und Mund und Tat und Leben" BWV 147\NF. Ph. Telemann: Concerto in D TWV53:D2 \NJ. Pachelbel: "Singet dem Herrn ein neues Lied"  Psalm 98, 1-3.9\NJ. Haydn: "Die Himmel erzählen die Ehre Gottes" aus "Die Schöpfung"\NH. Schütz: 100. Psalm\N\NLeitung: Hiroko Tsutsui-Fitschen\N 
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p><strong>Musikalischer Gottesdienst mit der Schneverdinger Kantorei, Streichquartett, Bläsern und Soltisten</strong></p>\N<p>in der&nbsp; St.&nbsp;Bartholomäuskirche Neuenkirchen<br />Hauptstraße 8, 29643 Neuenkirchen</p>\N<p>mit Auszügen aus diesem</p>\N<p><strong>Programm</strong></p>\N<ul>\N<li>J. S. Bach: Kantate "Herz und Mund und Tat und Leben" BWV 147</li>\N<li>F. Ph. Telemann: Concerto in D TWV53:D2&nbsp;</li>\N<li>J. Pachelbel: "Singet dem Herrn ein neues Lied"&nbsp; Psalm 98, 1-3.9</li>\N<li>J. Haydn: "Die Himmel erzählen die Ehre Gottes" aus "Die Schöpfung"</li>\N<li>H. Schütz: 100. Psalm</li>\N</ul>\N<p>Leitung: Hiroko Tsutsui-Fitschen</p>\N<p>&nbsp;</p>
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SUMMARY:Tagesseminar "Würdevoll und selbstbestimmt sterben"
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DESCRIPTION:Infokasten Seminar:\NTermin:  Samstag, 22. November 2025 9.30 – 16.30 UhrOrt:         Kulturhaus Alte Schlachterei, Am Markt 2, 29640 SchneverdingenLeitung: Anke Feierabend\NDas Seminar ist kostenpflichtig. Anmeldung und weitere Infos unter 05193 – 8071734. Die Plätze sind begrenzt.\N \NWürdevoll und selbstbestimmt sterben\NÜber den freiwilligen Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit bis zum Tod\NNovember – ein Monat der uns alljährlich mit unserer Endlichkeit konfrontiert. Die Natur leitet den Abschied in den Winter ein, und der Volkstrauertag sowie der Totensonntag erinnern uns an all jene, die uns vorausgegangen sind. Dabei sind bei manchem auch Gedanken zum eigenen Sterben präsent. Wer sich zu Lebzeiten damit befasst und Vorsorge trifft, lebt erfahrungsgemäß deutlich entspannter und glücklicher.Wie möchte ich eines Tages sterben? Wen wünsche ich mir dabei an meiner Seite? Und möchte ich bis zuletzt um jeden Preis am Leben gehalten werden? Gerade letztere Frage sollte sich jeder stellen, denn sie kann im Ernstfall entscheidend für einen würdigen Tod sein.Unsere heutige Zeit ist geprägt von dem Bestreben, alte und kranke Menschen so lange wie möglich am Leben zu erhalten. Dabei wird jedoch häufig übersehen, dass nicht jeder Mensch dies als höchstes Ziel für sich empfindet. Immer mehr Menschen wünschen sich auch im Alter ein selbstbestimmtes, lebenswertes Leben und möchten lieber sterben, als jahrelang zu leiden und dahinzusiechen. Wenn die Lebensqualität derart geschrumpft ist, dass das Leben nicht mehr als lebenswert und würdevoll empfunden wird, ist und bleibt es eine höchst persönliche Entscheidung, wie damit umgegangen wird.Doch sowohl unser medizinisches System als auch unser Rechtssystem lassen uns diesen Entscheidungsfreiraum nur bedingt. Wer nicht für den Fall der Fälle vorsorgt und seine Wünsche schriftlich klar und rechtssicher formuliert hat, wird mit großer Wahrscheinlichkeit im Falle einer schweren, chronischen Erkrankung ein jahrelanger Pflegefall werden, insbesondere dann, wenn er dann seine Wünsche nicht mehr äußern kann.Ein Blick über den Tellerrand verrät uns, wie manche Naturvölker und auch einige Religionen bis heute mit dem Lebensende umgehen. Wer spürt, dass seine Zeit gekommen ist, zieht sich zurück, hört auf zu essen und zu trinken und stirbt friedlich. Was uns zunächst als qualvoll erscheint, weil in unserer Vorstellung Bilder vom schrecklichen Verdursten und Verhungern in der Wüste auftauchen, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als bedenkenswerte Option.Solch freiwilliger Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit (FVNF), auch Sterbefasten genannt, ist legal und bei guter Begleitung keineswegs qualvoll. Es handelt sich dabei um eine bewusste und freie Entscheidung, keine Nahrung und Flüssigkeit mehr zu sich zu nehmen, um damit den Tod herbeizuführen. Menschen, die sich dafür entscheiden, leiden in der Regel an einer fortschreitenden, unheilbaren Krankheit oder sind aufgrund von Gebrechlichkeit oder chronischen Gesundheitsproblemen in ihrer Unabhängigkeit stark eingeschränkt. Mit guter Planung und Unterstützung kann FVNF für manche Menschen eine friedliche und würdevolle Art zu sterben sein und wird als Ausdruck der persönlichen Autonomie und Selbstbestimmung am Lebensende anerkannt.Während Sterbehilfevereine und die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) passive Sterbehilfe anbieten und damit dem Wunsch nach selbstbestimmtem Sterben nachkommen, ist der Weg des Sterbefastens noch recht unbekannt. Menschen, die diesen Weg wählen, sehen ihn als würdigen, guten Weg. Er leitet einen natürlichen Sterbeprozess ein und schenkt den Sterbewilligen die Möglichkeit, noch wertvolle gemeinsame Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen. Der Sterbeprozess wird – sofern gewünscht – bewusst erlebt und ist damit ein langsamer, bedachter Abschied. Zudem kann bei entsprechender kognitiver Verfassung während des Prozesses die Entscheidung noch über mehrere Tage revidiert werden.Wie lange der Prozess dauert, ist individuell verschieden und hängt von der jeweiligen Konstitution ab. Sieben Tage gelten als Mindestdauer, zwei bis drei Wochen sind jedoch auch möglich. Sterbefasten kann sowohl zu Hause durchgeführt werden als auch in einem Heim oder Hospiz. Essentiell ist eine kontinuierliche Begleitung und Versorgung, um unangenehme Begleiterscheinungen zu vermeiden.Doch wie kann ich nun vorsorgen, um im Fall der Fälle nicht zwanghaft am Leben gehalten zu werden? Darüber klärt Anke Feierabend in ihrem Seminar am Samstag, 22. November 2025 im neuen Kulturhaus in Schneverdingen auf. Das Tagesseminar richtet sich an alle, die aktiv vorsorgen möchten und sich tiefergehend mit dem Thema Sterbefasten auseinandersetzen wollen. Es kann ein beruhigendes Gefühl sein, zu wissen, dass man am Ende friedlich sterben darf, wenn eines Tages der Punkt gekommen ist, an dem man sterben möchte. Doch dafür müssen wir im Vorfeld aktiv sorgen. Sonst sind die Pflegenden und Betreuenden von Gesetzes wegen verpflichtet, uns solange wie möglich mit Nahrung und Flüssigkeit zu versorgen.Die Schneverdingerin Anke Feierabend blickt neben ihrer langjährigen Arbeit mit Demenzbetroffenen auch auf viele Jahre der Begleitung Sterbender zurück. Das Thema Sterbefasten liegt ihr besonders am Herzen, da sie einen solchen Prozess bereits selbst begleitet und dabei erlebt hat, wie sanft und friedlich er sein kann. Entsprechend klärt sie umfassend über Ablauf, notwendige Versorgung im Prozess und die rechtliche Absicherung im Vorfeld auf. Hier spielen auch Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht eine wichtige Rolle, deren übliche Vordrucke keine ausreichende Vorsorgemöglichkeit bieten, um einem langen Siechtum vorzubeugen.Das Seminar richtet sich an alle, die sich – sei es privat oder beruflich – mit dem Thema befassen möchten. Auch Berufsgruppen der Medizin und Pflege sind willkommen. Die Teilnehmenden werden nicht nur umfassend informiert, sondern erhalten am Ende umfangreiche Schulungsunterlagen einschließlich rechtssicherer Musterschreiben zur Vorsorge.  
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p><strong>Infokasten Seminar:</strong></p>\N<p><strong>Termin:</strong>&nbsp; Samstag, 22. November 2025 9.30 – 16.30 Uhr<br /><strong>Ort:</strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Kulturhaus Alte Schlachterei, Am Markt 2, 29640 Schneverdingen<br /><strong>Leitung:</strong> Anke Feierabend</p>\N<p>Das Seminar ist kostenpflichtig. <br /><strong>Anmeldung und weitere Infos unter 05193 – 8071734. Die Plätze sind begrenzt.</strong></p>\N<p>&nbsp;</p>\N<p><strong>Würdevoll und selbstbestimmt sterben</strong></p>\N<p><strong>Über den freiwilligen Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit bis zum Tod</strong></p>\N<p><strong>November – ein Monat der uns alljährlich mit unserer Endlichkeit konfrontiert. Die Natur leitet den Abschied in den Winter ein, und der Volkstrauertag sowie der Totensonntag erinnern uns an all jene, die uns vorausgegangen sind. Dabei sind bei manchem auch Gedanken zum eigenen Sterben präsent. Wer sich zu Lebzeiten damit befasst und Vorsorge trifft, lebt erfahrungsgemäß deutlich entspannter und glücklicher.<br /></strong><br />Wie möchte ich eines Tages sterben? Wen wünsche ich mir dabei an meiner Seite? Und möchte ich bis zuletzt um jeden Preis am Leben gehalten werden? Gerade letztere Frage sollte sich jeder stellen, denn sie kann im Ernstfall entscheidend für einen würdigen Tod sein.<br /><br />Unsere heutige Zeit ist geprägt von dem Bestreben, alte und kranke Menschen so lange wie möglich am Leben zu erhalten. Dabei wird jedoch häufig übersehen, dass nicht jeder Mensch dies als höchstes Ziel für sich empfindet. Immer mehr Menschen wünschen sich auch im Alter ein selbstbestimmtes, lebenswertes Leben und möchten lieber sterben, als jahrelang zu leiden und dahinzusiechen. Wenn die Lebensqualität derart geschrumpft ist, dass das Leben nicht mehr als lebenswert und würdevoll empfunden wird, ist und bleibt es eine höchst persönliche Entscheidung, wie damit umgegangen wird.<br /><br />Doch sowohl unser medizinisches System als auch unser Rechtssystem lassen uns diesen Entscheidungsfreiraum nur bedingt. Wer nicht für den Fall der Fälle vorsorgt und seine Wünsche schriftlich klar und rechtssicher formuliert hat, wird mit großer Wahrscheinlichkeit im Falle einer schweren, chronischen Erkrankung ein jahrelanger Pflegefall werden, insbesondere dann, wenn er dann seine Wünsche nicht mehr äußern kann.<br /><br />Ein Blick über den Tellerrand verrät uns, wie manche Naturvölker und auch einige Religionen bis heute mit dem Lebensende umgehen. Wer spürt, dass seine Zeit gekommen ist, zieht sich zurück, hört auf zu essen und zu trinken und stirbt friedlich. Was uns zunächst als qualvoll erscheint, weil in unserer Vorstellung Bilder vom schrecklichen Verdursten und Verhungern in der Wüste auftauchen, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als bedenkenswerte Option.<br /><br />Solch freiwilliger Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit (FVNF), auch Sterbefasten genannt, ist legal und bei guter Begleitung keineswegs qualvoll. Es handelt sich dabei um eine bewusste und freie Entscheidung, keine Nahrung und Flüssigkeit mehr zu sich zu nehmen, um damit den Tod herbeizuführen. Menschen, die sich dafür entscheiden, leiden in der Regel an einer fortschreitenden, unheilbaren Krankheit oder sind aufgrund von Gebrechlichkeit oder chronischen Gesundheitsproblemen in ihrer Unabhängigkeit stark eingeschränkt. Mit guter Planung und Unterstützung kann FVNF für manche Menschen eine friedliche und würdevolle Art zu sterben sein und wird als Ausdruck der persönlichen Autonomie und Selbstbestimmung am Lebensende anerkannt.<br /><br />Während Sterbehilfevereine und die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) passive Sterbehilfe anbieten und damit dem Wunsch nach selbstbestimmtem Sterben nachkommen, ist der Weg des Sterbefastens noch recht unbekannt. <br />Menschen, die diesen Weg wählen, sehen ihn als würdigen, guten Weg. Er leitet einen natürlichen Sterbeprozess ein und schenkt den Sterbewilligen die Möglichkeit, noch wertvolle gemeinsame Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen. Der Sterbeprozess wird – sofern gewünscht – bewusst erlebt und ist damit ein langsamer, bedachter Abschied. Zudem kann bei entsprechender kognitiver Verfassung während des Prozesses die Entscheidung noch über mehrere Tage revidiert werden.<br /><br />Wie lange der Prozess dauert, ist individuell verschieden und hängt von der jeweiligen Konstitution ab. Sieben Tage gelten als Mindestdauer, zwei bis drei Wochen sind jedoch auch möglich. Sterbefasten kann sowohl zu Hause durchgeführt werden als auch in einem Heim oder Hospiz. Essentiell ist eine kontinuierliche Begleitung und Versorgung, um unangenehme Begleiterscheinungen zu vermeiden.<br /><br />Doch wie kann ich nun vorsorgen, um im Fall der Fälle nicht zwanghaft am Leben gehalten zu werden? Darüber klärt Anke Feierabend in ihrem Seminar am Samstag, 22. November 2025 im neuen Kulturhaus in Schneverdingen auf. Das Tagesseminar richtet sich an alle, die aktiv vorsorgen möchten und sich tiefergehend mit dem Thema Sterbefasten auseinandersetzen wollen. Es kann ein beruhigendes Gefühl sein, zu wissen, dass man am Ende friedlich sterben darf, wenn eines Tages der Punkt gekommen ist, an dem man sterben möchte. Doch dafür müssen wir im Vorfeld aktiv sorgen. Sonst sind die Pflegenden und Betreuenden von Gesetzes wegen verpflichtet, uns solange wie möglich mit Nahrung und Flüssigkeit zu versorgen.<br /><br />Die Schneverdingerin Anke Feierabend blickt neben ihrer langjährigen Arbeit mit Demenzbetroffenen auch auf viele Jahre der Begleitung Sterbender zurück. Das Thema Sterbefasten liegt ihr besonders am Herzen, da sie einen solchen Prozess bereits selbst begleitet und dabei erlebt hat, wie sanft und friedlich er sein kann. Entsprechend klärt sie umfassend über Ablauf, notwendige Versorgung im Prozess und die rechtliche Absicherung im Vorfeld auf. Hier spielen auch Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht eine wichtige Rolle, deren übliche Vordrucke keine ausreichende Vorsorgemöglichkeit bieten, um einem langen Siechtum vorzubeugen.<br /><br /><strong>Das Seminar richtet sich an alle, die sich – sei es privat oder beruflich – mit dem Thema befassen möchten. Auch Berufsgruppen der Medizin und Pflege sind willkommen. Die Teilnehmenden werden nicht nur umfassend informiert, sondern erhalten am Ende umfangreiche Schulungsunterlagen einschließlich rechtssicherer Musterschreiben zur Vorsorge.</strong>&nbsp;&nbsp;</p>
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SUMMARY:Tagesseminar "Würdevoll und selbstbestimmt sterben" (Sterbefasten)
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DESCRIPTION:Infokasten Seminar:\NTermin:  Samstag, 24. Januar 2026        9.30 – 16.30 UhrOrt:         Tagespflege Heideblüte, Feldstraße 1, 29640 SchneverdingenLeitung: Anke Feierabend\NDas Seminar ist kostenpflichtig.Anmeldung und weitere Infos unter 05193 – 8071734. Die Plätze sind begrenzt.\NWürdevoll und selbstbestimmt sterben\NÜber den freiwilligen Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit bis zum Tod (Sterbefasten)\NNovember – ein Monat der uns alljährlich mit unserer Endlichkeit konfrontiert. Die Natur leitet den Abschied in den Winter ein, und der Volkstrauertag sowie der Totensonntag erinnern uns an all jene, die uns vorausgegangen sind. Dabei sind bei manchem auch Gedanken zum eigenen Sterben präsent. Wer sich zu Lebzeiten damit befasst und Vorsorge trifft, lebt erfahrungsgemäß deutlich entspannter und glücklicher.Wie möchte ich eines Tages sterben? Wen wünsche ich mir dabei an meiner Seite? Und möchte ich bis zuletzt um jeden Preis am Leben gehalten werden? Gerade letztere Frage sollte sich jeder stellen, denn sie kann im Ernstfall entscheidend für einen würdigen Tod sein.Unsere heutige Zeit ist geprägt von dem Bestreben, alte und kranke Menschen so lange wie möglich am Leben zu erhalten. Dabei wird jedoch häufig übersehen, dass nicht jeder Mensch dies als höchstes Ziel für sich empfindet. Immer mehr Menschen wünschen sich auch im Alter ein selbstbestimmtes, lebenswertes Leben und möchten lieber sterben, als jahrelang zu leiden und dahinzusiechen. Wenn die Lebensqualität derart geschrumpft ist, dass das Leben nicht mehr als lebenswert und würdevoll empfunden wird, ist und bleibt es eine höchst persönliche Entscheidung, wie damit umgegangen wird.Doch sowohl unser medizinisches System als auch unser Rechtssystem lassen uns diesen Entscheidungsfreiraum nur bedingt. Wer nicht für den Fall der Fälle vorsorgt und seine Wünsche schriftlich klar und rechtssicher formuliert hat, wird mit großer Wahrscheinlichkeit im Falle einer schweren, chronischen Erkrankung ein jahrelanger Pflegefall werden, insbesondere dann, wenn er dann seine Wünsche nicht mehr äußern kann.Ein Blick über den Tellerrand verrät uns, wie manche Naturvölker und auch einige Religionen bis heute mit dem Lebensende umgehen. Wer spürt, dass seine Zeit gekommen ist, zieht sich zurück, hört auf zu essen und zu trinken und stirbt friedlich. Was uns zunächst als qualvoll erscheint, weil in unserer Vorstellung Bilder vom schrecklichen Verdursten und Verhungern in der Wüste auftauchen, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als bedenkenswerte Option.Solch freiwilliger Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit (FVNF), auch Sterbefasten genannt, ist legal und bei guter Begleitung keineswegs qualvoll. Es handelt sich dabei um eine bewusste und freie Entscheidung, keine Nahrung und Flüssigkeit mehr zu sich zu nehmen, um damit den Tod herbeizuführen. Menschen, die sich dafür entscheiden, leiden in der Regel an einer fortschreitenden, unheilbaren Krankheit oder sind aufgrund von Gebrechlichkeit oder chronischen Gesundheitsproblemen in ihrer Unabhängigkeit stark eingeschränkt. Mit guter Planung und Unterstützung kann FVNF für manche Menschen eine friedliche und würdevolle Art zu sterben sein und wird als Ausdruck der persönlichen Autonomie und Selbstbestimmung am Lebensende anerkannt.Während Sterbehilfevereine und die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) passive Sterbehilfe anbieten und damit dem Wunsch nach selbstbestimmtem Sterben nachkommen, ist der Weg des Sterbefastens noch recht unbekannt.Menschen, die diesen Weg wählen, sehen ihn als würdigen, guten Weg. Er leitet einen natürlichen Sterbeprozess ein und schenkt den Sterbewilligen die Möglichkeit, noch wertvolle gemeinsame Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen. Der Sterbeprozess wird – sofern gewünscht – bewusst erlebt und ist damit ein langsamer, bedachter Abschied. Zudem kann bei entsprechender kognitiver Verfassung während des Prozesses die Entscheidung noch über mehrere Tage revidiert werden.Wie lange der Prozess dauert, ist individuell verschieden und hängt von der jeweiligen Konstitution ab. Sieben Tage gelten als Mindestdauer, zwei bis drei Wochen sind jedoch auch möglich. Sterbefasten kann sowohl zu Hause durchgeführt werden als auch in einem Heim oder Hospiz. Essentiell ist eine kontinuierliche Begleitung und Versorgung, um unangenehme Begleiterscheinungen zu vermeiden.Doch wie kann ich nun vorsorgen, um im Fall der Fälle nicht zwanghaft am Leben gehalten zu werden? Darüber klärt Anke Feierabend in ihrem Seminar auf. Das Tagesseminar richtet sich an alle, die aktiv vorsorgen möchten und sich tiefergehend mit dem Thema Sterbefasten auseinandersetzen wollen. Es kann ein beruhigendes Gefühl sein, zu wissen, dass man am Ende friedlich sterben darf, wenn eines Tages der Punkt gekommen ist, an dem man sterben möchte. Doch dafür müssen wir im Vorfeld aktiv sorgen. Sonst sind die Pflegenden und Betreuenden von Gesetzes wegen verpflichtet, uns solange wie möglich mit Nahrung und Flüssigkeit zu versorgen.Die Schneverdingerin Anke Feierabend blickt neben ihrer langjährigen Arbeit mit Demenzbetroffenen auch auf viele Jahre der Begleitung Sterbender zurück. Das Thema Sterbefasten liegt ihr besonders am Herzen, da sie einen solchen Prozess bereits selbst begleitet und dabei erlebt hat, wie sanft und friedlich er sein kann. Entsprechend klärt sie umfassend über Ablauf, notwendige Versorgung im Prozess und die rechtliche Absicherung im Vorfeld auf. Hier spielen auch Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht eine wichtige Rolle, deren übliche Vordrucke keine ausreichende Vorsorgemöglichkeit bieten, um einem langen Siechtum vorzubeugen.Das Seminar richtet sich an alle, die sich – sei es privat oder beruflich – mit dem Thema befassen möchten. Auch Berufsgruppen der Medizin und Pflege sind willkommen. Die Teilnehmenden werden nicht nur umfassend informiert, sondern erhalten am Ende umfangreiche Schulungsunterlagen einschließlich rechtssicherer Musterschreiben zur Vorsorge.  \N 
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<h3><strong><br />Infokasten Seminar:</strong></h3>\N<p><strong>Termin:</strong>&nbsp; Samstag, 24. Januar 2026&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; 9.30 – 16.30 Uhr<br /><strong>Ort:</strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Tagespflege Heideblüte, Feldstraße 1, 29640 Schneverdingen<br /><strong>Leitung:</strong>&nbsp;Anke Feierabend</p>\N<p>Das Seminar ist kostenpflichtig.<br /><strong>Anmeldung und weitere Infos unter 05193 – 8071734. Die Plätze sind begrenzt.<br /><br /></strong></p>\N<h2><strong>Würdevoll und selbstbestimmt sterben</strong></h2>\N<h3><strong>Über den freiwilligen Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit bis zum Tod (Sterbefasten)</strong></h3>\N<p><strong>November – ein Monat der uns alljährlich mit unserer Endlichkeit konfrontiert. Die Natur leitet den Abschied in den Winter ein, und der Volkstrauertag sowie der Totensonntag erinnern uns an all jene, die uns vorausgegangen sind. Dabei sind bei manchem auch Gedanken zum eigenen Sterben präsent. Wer sich zu Lebzeiten damit befasst und Vorsorge trifft, lebt erfahrungsgemäß deutlich entspannter und glücklicher.<br /></strong><br />Wie möchte ich eines Tages sterben? Wen wünsche ich mir dabei an meiner Seite? Und möchte ich bis zuletzt um jeden Preis am Leben gehalten werden? Gerade letztere Frage sollte sich jeder stellen, denn sie kann im Ernstfall entscheidend für einen würdigen Tod sein.<br /><br />Unsere heutige Zeit ist geprägt von dem Bestreben, alte und kranke Menschen so lange wie möglich am Leben zu erhalten. Dabei wird jedoch häufig übersehen, dass nicht jeder Mensch dies als höchstes Ziel für sich empfindet. Immer mehr Menschen wünschen sich auch im Alter ein selbstbestimmtes, lebenswertes Leben und möchten lieber sterben, als jahrelang zu leiden und dahinzusiechen. Wenn die Lebensqualität derart geschrumpft ist, dass das Leben nicht mehr als lebenswert und würdevoll empfunden wird, ist und bleibt es eine höchst persönliche Entscheidung, wie damit umgegangen wird.<br /><br />Doch sowohl unser medizinisches System als auch unser Rechtssystem lassen uns diesen Entscheidungsfreiraum nur bedingt. Wer nicht für den Fall der Fälle vorsorgt und seine Wünsche schriftlich klar und rechtssicher formuliert hat, wird mit großer Wahrscheinlichkeit im Falle einer schweren, chronischen Erkrankung ein jahrelanger Pflegefall werden, insbesondere dann, wenn er dann seine Wünsche nicht mehr äußern kann.<br /><br />Ein Blick über den Tellerrand verrät uns, wie manche Naturvölker und auch einige Religionen bis heute mit dem Lebensende umgehen. Wer spürt, dass seine Zeit gekommen ist, zieht sich zurück, hört auf zu essen und zu trinken und stirbt friedlich. Was uns zunächst als qualvoll erscheint, weil in unserer Vorstellung Bilder vom schrecklichen Verdursten und Verhungern in der Wüste auftauchen, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als bedenkenswerte Option.<br /><br />Solch freiwilliger Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit (FVNF), auch Sterbefasten genannt, ist legal und bei guter Begleitung keineswegs qualvoll. Es handelt sich dabei um eine bewusste und freie Entscheidung, keine Nahrung und Flüssigkeit mehr zu sich zu nehmen, um damit den Tod herbeizuführen. Menschen, die sich dafür entscheiden, leiden in der Regel an einer fortschreitenden, unheilbaren Krankheit oder sind aufgrund von Gebrechlichkeit oder chronischen Gesundheitsproblemen in ihrer Unabhängigkeit stark eingeschränkt. Mit guter Planung und Unterstützung kann FVNF für manche Menschen eine friedliche und würdevolle Art zu sterben sein und wird als Ausdruck der persönlichen Autonomie und Selbstbestimmung am Lebensende anerkannt.<br /><br />Während Sterbehilfevereine und die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) passive Sterbehilfe anbieten und damit dem Wunsch nach selbstbestimmtem Sterben nachkommen, ist der Weg des Sterbefastens noch recht unbekannt.<br />Menschen, die diesen Weg wählen, sehen ihn als würdigen, guten Weg. Er leitet einen natürlichen Sterbeprozess ein und schenkt den Sterbewilligen die Möglichkeit, noch wertvolle gemeinsame Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen. Der Sterbeprozess wird – sofern gewünscht – bewusst erlebt und ist damit ein langsamer, bedachter Abschied. Zudem kann bei entsprechender kognitiver Verfassung während des Prozesses die Entscheidung noch über mehrere Tage revidiert werden.<br /><br />Wie lange der Prozess dauert, ist individuell verschieden und hängt von der jeweiligen Konstitution ab. Sieben Tage gelten als Mindestdauer, zwei bis drei Wochen sind jedoch auch möglich. Sterbefasten kann sowohl zu Hause durchgeführt werden als auch in einem Heim oder Hospiz. Essentiell ist eine kontinuierliche Begleitung und Versorgung, um unangenehme Begleiterscheinungen zu vermeiden.<br /><br />Doch wie kann ich nun vorsorgen, um im Fall der Fälle nicht zwanghaft am Leben gehalten zu werden? Darüber klärt Anke Feierabend in ihrem Seminar auf. Das Tagesseminar richtet sich an alle, die aktiv vorsorgen möchten und sich tiefergehend mit dem Thema Sterbefasten auseinandersetzen wollen. Es kann ein beruhigendes Gefühl sein, zu wissen, dass man am Ende friedlich sterben darf, wenn eines Tages der Punkt gekommen ist, an dem man sterben möchte. Doch dafür müssen wir im Vorfeld aktiv sorgen. Sonst sind die Pflegenden und Betreuenden von Gesetzes wegen verpflichtet, uns solange wie möglich mit Nahrung und Flüssigkeit zu versorgen.<br /><br />Die Schneverdingerin Anke Feierabend blickt neben ihrer langjährigen Arbeit mit Demenzbetroffenen auch auf viele Jahre der Begleitung Sterbender zurück. Das Thema Sterbefasten liegt ihr besonders am Herzen, da sie einen solchen Prozess bereits selbst begleitet und dabei erlebt hat, wie sanft und friedlich er sein kann. Entsprechend klärt sie umfassend über Ablauf, notwendige Versorgung im Prozess und die rechtliche Absicherung im Vorfeld auf. Hier spielen auch Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht eine wichtige Rolle, deren übliche Vordrucke keine ausreichende Vorsorgemöglichkeit bieten, um einem langen Siechtum vorzubeugen.<br /><br /><strong>Das Seminar richtet sich an alle, die sich – sei es privat oder beruflich – mit dem Thema befassen möchten. Auch Berufsgruppen der Medizin und Pflege sind willkommen. Die Teilnehmenden werden nicht nur umfassend informiert, sondern erhalten am Ende umfangreiche Schulungsunterlagen einschließlich rechtssicherer Musterschreiben zur Vorsorge.</strong>&nbsp;&nbsp;</p>\N<p>&nbsp;</p>
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